Stadtentwicklung und Wohnen

von | Apr 7, 2020 | Stadtentwicklung | 2 Kommentare

2. Stadtentwicklung und Wohnen
Kommunale Planung sollte immer eine lokale Handschrift und damit eine eigene Idee von der Stadt entwickeln, um ihre Charakteristika gegenüber konkurrierenden Städten zu betonen.
Aachen ist eine Region in der Historie auf Moderne, Jung auf Alt, Wissenschaft auf Wirtschaft, Kreativität auf Innovation und Deutschland auf die Niederlande und Belgien treffen.
Die letztgenannten Unterschiede und Gegebenheiten verleihen der Region ihr Potenzial, im internationalen Umfeld als Vorreiter der Vernetzung von Innovation und Gesellschaft zu agieren. Nach und mit diesen Kriterien sollte die SPD ihre Anträge im Bereich Planung gestalten.
 Zur Historie wird nach Erledigung der Route Charlemagne nicht neu nachgedacht.
Hier jedoch einen neuen Aufhänger zu finden, bleibt Planungsaufgabe:
Workshops anstoßen mit Karlspreis, Geschichtsverein, Initiative AC, Hist. Institut RWTH etc. Das diesbezügliche Stadtmarketing muss wiederbelebt werden (Marketing-GmbH?)
 Europa, bzw. die Euregio fängt an den Grenzübergängen an!
Für Vaals, Köpfchen, Bildchen und Locht stadtgestalterische Aufwertungen und Lösungen zu suchen, sollte die SPD initiieren.
 Für den Flächennutzungsplan sind grenzüberschreitende Kooperationen einzufordern.
 Der Charakter Aachens als Wissenschaftsstadt fordert, dass im FNP der Wohnbedarf für studentisches Wohnen, für junge Wissenschaftler, Professoren und Unternehmensleiter und ihre Familien auch aus dem Campusbereich abgebildet werden. Hierzu gehören entsprechende Kita- und internationalen Bildungsangeboten einschließlich der Nachbarsprachen sowie Freizeitangebote.
 Die Aachener SPD muss sich nachdrücklich an der Spitze der Bewegung für die Campus Entwicklung positionieren. Dabei ist die Schaffung „weicher Standortfaktoren“ zu beachten.
 Zur Bereitstellung des allgemeinen Wohnungsbedarfs und des sozialen Wohnungsbaus sowie der Entwicklung von Gewerbeflächen sollte die Satzung der GeWoGe erweitert, die Kapitalausstattung erhöht und eine Kooperation bzw. Fusion mit GWG StädteRegion Aachen geprüft werden.
 Die SPD sollte die Ansätze zur Kooperation im Hinblick auf Gewerbeflächenentwicklung mit der Städteregion bzw. den Kommunen vorantreiben und eigene Impulskriterien einbringen. (Gewerbesteuerpool)
 Die Bürgerbeteiligung muss als Element der Stadtentwicklung offensiv forciert werden. Dabei sollte auch auf externe Moderation zurückgegriffen werden. Bei Verlagerungen bestimmter Nutzungen (Laufhaus) sollten OB und Verwaltung die Suche nach alternativen Grundstücksflächen transparent gestalten
 Offene Projekte der Planungsverwaltung müssen zeitnah gelöst werden, z. B.:
Innenstadtkonzept: externe Moderation beantragen
Konzept der Bürgerbeteiligung mit BDA, EHV und Pol.- Präs. fordern und Bordellsituation offen diskutieren (Menschenhandel, Freiheits-beraubung, Drogen, …) Konzept für Stadtentwicklungsgesellschaft öffentlich vorstellen und Machbarkeit diskutieren.

Neues Kurhaus:
Die SPD sollte in Abstimmung mit dem Eurogress ein kombiniertes Veranstaltungs- und Kongresskonzept fordern.
Bushof: Die SPD sollte den Ankauf der Immobilie beantragen und ein kombiniertes Kultur-, Gewerbe- und Wohnkonzept fordern.
Bauträger evtl. GeWoGe.
Kurwesen: Die SPD sollte einen runden Tisch für die Standortentwicklungen fordern.

Bahnhof: Analyse der Situation. Transparent machen und eventuelle Stabsstelle in der Verwaltung bilden.

Reha: Die SPD sollte „Runden Tisch“ für die Standortentwicklung fordern.

Sicherheit/Sauberkeit: Jährliche Planungskonferenz und Stabsstelle bei der Verwaltung

Grundsätzlich ist eine Personalverstärkung erforderlich im Planungsbereich einschließlich einer kompetenten Lösung der Leitungsfunktionen.
Stabsstellen sind für die „Baustellen“ zu schaffen oder schnelle externe Vergaben.

2 Kommentare

  1. Bitte versucht Eure Beiträge so zu gestalten, dass sie jeweils eine EINZELNE KONKRETE Forderung enthalten, sonst lässt sich das Programm im Anschluss nicht vernünftig strukturieren.

    Danke!

    Die meisten Forderungen in diesem Beitrag sind bereits umgesetzt. Dies hier auseinanderzulegen ist jedoch faktisch unmöglich, da die zahlreichen Forderungen nicht aufgeteilt sondern en bloc in das Portal geschüttet wurden. Damit lassen sie sich leider nicht wertschätzend diskutieren.

  2. Lieber Michael,
    Deine nachträglich mitgeteilten Hinweise zur gewünschten Form der Mitwirkung werde ich gerne beachten. Deine Argumente überzeugen mich.

    Dein wenig wertschätzender Unterton nicht.