Grenzen verwischen

von | Mai 14, 2020 | Europa

14. Mai 2020
GRENZEN VERWISCHEN
1. ES WIRD ZEIT
Wir alle kennen die unfertige Situation an unseren grenzüberschreitenden Straßen.
Obig Horbach, Vaalserquartier, Preuswald, Köpfchen oder Lichtenbusch.
Der öffentliche Straßenraum wirkt unattraktiv, gesichtslos gelegentlich richtig häßlich.
Er vermittelt uns kein Gefühl euregionaler Zusammengehörigkeit.

2. LASST UNS FINGER DER ZUSAMMENGEHÖRIGKEIT GESTALTEN
Mein Vorschlag ist, dass unsere Verwaltung mit denen der Nachbargemeinden in Limburg und Ostbelgien gestalterische Finger in die Räume einbringen.
Für jede größere Straße wird beraten, wie eine Gestaltung in das jeweilige andere Land hineingezogen werden kann.
Das bedeutet, dass zum Beispiel in Vaalserquartier die Straßengestaltung und die Raumaufteilung der Verkehrsflächen, die Art der Beleuchtung und Bepflanzung und weitere Gestaltungsaspekte aus den Niederlanden nach Aachen rein um cirka 200 m verlängert werden.
An anderer Stelle z.B. Kelmis könnte man nach Ostbelgien hinein umgekehrt verfahren.
Ziel ist es, die gestalterischen Grenzen zu verwischen und die Qualität des öffentlichen Raumes zu verbessern.

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