RegioTram: Oberleitung vs. Wasserstoff

von | Mai 14, 2020 | Mobilität | 2 Kommentare

Die Stromversorgung der RegioTram mittels Oberleitung, sowie auf der letzten Teilstrecke zum Bushof per Batterie zu machen, sollte auch unter Klimaschutzgesichtspunkten im Vergleich zur Wasserstofftechnik betrachtet werden. Die angedachte Erweiterung der Streckenführung vom Bushof bedeutet den Einsatz von weiteren Batterien. Durch das Eigengewicht der Batterien reduziert sich die Nutzlast der Regiotram und erhöht den Energiebedarf.
Ebenso sind die Kosten für den Bau der Oberleitungen und deren Instandhaltung in die Gesamtbetrachtung einzubeziehen. Bei der Bahn führen Oberleitungsstörungen hin und wieder zu Ausfällen von Zügen.
Dagegen bietet die Wasserstofftechnik eine höhere Flexibilität, da keine Oberleitungen benötigt werden, und den Einstieg in diese zukunftsweisende Technik.
Ebenso könnten die Diesel-Fahrzeuge der Euregiobahn ebenfalls auf die umweltfreundliche und nachhaltigere Wasserstofftechnik umgestellt werden.
Der Cuxhavener Wasserstoffzug zeigt den zukünftigen Weg. Bereits im Januar 2020 wurden bereits mehr als 150.000 km erfolgreich zurückgelegt.
Beide Systeme sollten auf dem ehrlichen Entscheidungs-Prüfstand gestellt werden. Ein Gesamtkostenvergleich unter Berücksichtigung der Umweltfaktoren, der Nachhaltigkeit und der Flexibilität ist notwendig.

2 Kommentare

  1. Das wäre richtige weg für Stadt und Zukunft.
    Nach Elektro Autos wird Wasserstoff Autos sich durchsetzen, nur müssen noch am Anfang ist immer schwer.
    Ich hatte vor ca. siebzehn Jahren ASEAG angesprochen warum Busse Abgaspartikel haben?
    Antwort: zu teuer. Gesundheit von Menschen mit tonnenweise Diesel verbrauch ausschließlich in Städte belasten ist billiger?

    Viel Erfolg.

  2. ich hatte wohl Fehlerhaft geschrieben es sollte “ Warum keine Abgaspartikel“ (Katalysator) heißen sollte.