Stärkung von Partizipationsmöglichkeiten junger Menschen

von | Mai 25, 2020 | Kinder, Jugend, Soziales | 0 Kommentare

Junge Menschen insbesondere solche, die sich in prekären Lebensverhältnissen befinden, fühlen sich vermehrt wenig bis gar nicht in politische Entscheidungsprozesse mit eingebunden. Beteiligungsräume sind nicht ausreichend erkennbar. Frühzeitige frustrierende Erfahrungen stellen perspektivisch eine Gefahr für die Demokratie da.
In Jugendverbände, die per se eine Interessenvertretung junger Menschen darstellen sollten, spielt demokratische Jugendarbeit häufig nur eine untergeordnete Rolle. In Gremien und Ausschüssen sind nicht selten hauptamtliche Mitarbeiter*innen als Repräsentat*innen von Interessen und Themen junger Menschen vertreten. Eine ehrenamtliche selbstbestimmte und selbstorganisierte Interessensvertretung durch junge Menschen selbst ist in eine Seltenheit.
Es ist daher anzuregen, neue Partizipationsmöglichkeiten für junge Menschen in der Kommunalpolitik zu installieren.
In anderen Kommunen gibt es Jugendräte oder Jugendparlamente in denen Interessen und Themen junger Menschen einen Ort finden. Auch für die Stadt Aachen ist ein solches Gremium eine progressive Idee.
Es müssen vergleichbare Beteiligungsräume für junge Menschen aufgebaut werden. Dieser Prozess muss von den Jugendverbänden (mit den Jugendlichen selbst) in der Stadt begleitet werden.
Der demokratische Aufbau eines solchen Gremiums muss in einer offenen Diskussion mit den ehrenamtlichen Aktiven in den Jugendverbänden diskutiert werden.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.